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Meine Mutter
wurde am |
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Mein Vater wurde
am |
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Am 5. Februar 1927 haben meine Eltern in Wildbad im Schwarzwald geheiratet. Sie wurden von Stadtpfarrer W. Federlin mit diesem Trautext getraut: "Dieser kam zum Zeugnis, dass er von dem Licht zeugte, auf dass sie alle durch Ihn glaubten". (1. Johannes, Vers 7) |
Die Goldene Hochzeit![]()
Darüber
stand ein Artikel in der "Wildbader Zeitung" |
| Nach
einer Vielzahl von berufsbedingten Umzuegen und Ortswechseln hofft das
Jubelpaar in Wildbad, Paulinenstr. 61, den Altersruhesitz nach einem
bewegten Leben gefunden zu haben. Sowohl der im 75. Lebensjahr stehende Friedrich Kappler, als auch seine Ehefrau Marie Luise (72) sind alte Wildbader. In der Badestadt geboren, verbrachte Marie Kappler bis zum siebten Lebensjahr ihre fruehe Jugend in Paris. Der Vater war dort als selbststaendiger Schreiner taetig. Nach dessen Tod, als Folge eines Arbeitsunfalles, kehrte die Mutter mit den Kindern kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges ins Deutsche Reich zurueck. Dem Schulabschluss folgte die Ausbildung im Hotelfach. Dabei fuehrte der Beruf Marie Kappler ueber die Badestadt hinaus bis nach Bad Kissingen. Den in Schlierbach (Kreis Goeppingen) geborenen Friedrich Kappler, Sohn des in Wildbad ansaessigen Zugfuehrers gleichen Namens (Oelmuehle), lernte sie in den 20er Jahren kennen und 1927 heiratete sie den 1917 zur "Koeniglich Wuerttembergischen Staatseisenbahn" genommenen Eisenbahner. |
| Sein
beruflicher Werdegang fuehrte ihn als Gleisarbeiter ueber den
Weichendienst auf alle Bahnhoefe des Enztales. Im Jahre 1932, zusammen mit
seiner Frau, ging es nach Epfendorf (bei Oberndorf), wurde 1935 von der
Reichsbahn als Beamter uebernommen, wirkte in
Uhingen (bei Goeppingen)
und arbeitete ab 1940 in Leonberg. Dies
sind alles Stationen im Leben der Eheleute, die einen Wohnungswechsel
erforderten. Im Jahre 1941 wurde Friedrich Kappler nach
Russland eingezogen und vier
Jahre spaeter kehrte er krank aus sowjetischer Kriegsgefangenschaft
zurueck. Nach Absolvierung der Pruefung zum
Stellwerkmeister
liess er sich 1951 zum bedeutendsten Rangierbahnhof in Sued-Deutschland,
nach Kornwestheim, versetzen, wo er bis zu seinem Ausscheiden 1966 als
Bundesbahn-Sekretaer Dienst tat. Fuer die weiteren Jahre bei bester Gesundheit in der alten Heimat ist dem EHEPAAR KAPPLER alles Gute zu wuenschen. OMA UND OPA, WIR VERMISSEN EUCH SEHR !!! |