Meine Mutter wurde am

31. Mai 1905

in Wildbad
im Schwarzwald geboren.
Ihr Geburtsname ist

Marie Luise Orth.

Am 9. Mai 1985

ist meine Mutter nach langer
schwerer Krankheit gestorben

Mein Vater wurde am

15. Dezember 1902

in Schlierbach
auf der Schwaebischen Alb geboren.
Sein Geburtsname ist

Friedrich Karl Kappler.

Am 24. Mai 1987

ist mein Vater nach langer
schwerer Krankheit gestorben


Am  5. Februar 1927

haben meine Eltern in
Wildbad im Schwarzwald geheiratet.

Sie wurden von Stadtpfarrer W. Federlin
mit diesem Trautext getraut:

"Dieser kam zum Zeugnis,
dass er von dem Licht zeugte,
auf dass sie alle durch Ihn glaubten".
(1. Johannes, Vers 7) 

 
Die Goldene Hochzeit

Darüber stand ein Artikel in der "Wildbader Zeitung"
den ich jetzt einfach zitiere:

50 Jahre Gemeinsam

Bei bester Gesundheit feiern am heutigen Samstag die

Eheleute Friedrich Kappler und Frau Marie, geb. Orth

das Fest der goldenen Hochzeit.


 

Nach einer Vielzahl von berufsbedingten Umzuegen und Ortswechseln hofft das Jubelpaar in Wildbad, Paulinenstr. 61, den Altersruhesitz nach einem bewegten Leben gefunden zu haben.

Sowohl der im 75. Lebensjahr stehende Friedrich Kappler,
als auch seine Ehefrau Marie Luise (72) sind alte Wildbader.


In der Badestadt geboren, verbrachte Marie Kappler bis zum siebten Lebensjahr ihre fruehe Jugend in Paris. Der Vater war dort als selbststaendiger Schreiner taetig. Nach dessen Tod, als Folge eines Arbeitsunfalles, kehrte die Mutter mit den Kindern kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges ins Deutsche Reich zurueck. Dem Schulabschluss folgte die Ausbildung im Hotelfach. Dabei fuehrte der Beruf Marie Kappler ueber die Badestadt hinaus bis nach Bad Kissingen.


Den in Schlierbach (Kreis Goeppingen) geborenen Friedrich Kappler, Sohn des in Wildbad ansaessigen Zugfuehrers gleichen Namens (Oelmuehle), lernte sie in den 20er Jahren kennen und 1927 heiratete sie den 1917 zur "Koeniglich Wuerttembergischen Staatseisenbahn" genommenen Eisenbahner.
 
Sein beruflicher Werdegang fuehrte ihn als Gleisarbeiter ueber den Weichendienst auf alle Bahnhoefe des Enztales. Im Jahre 1932, zusammen mit seiner Frau, ging es nach Epfendorf (bei Oberndorf), wurde 1935 von der Reichsbahn als Beamter uebernommen, wirkte in Uhingen (bei Goeppingen) und arbeitete ab 1940 in Leonberg. Dies sind alles Stationen im Leben der Eheleute, die einen Wohnungswechsel erforderten. Im Jahre 1941 wurde Friedrich Kappler nach Russland eingezogen und vier Jahre spaeter kehrte er krank aus sowjetischer Kriegsgefangenschaft zurueck. Nach Absolvierung der Pruefung zum Stellwerkmeister liess er sich 1951 zum bedeutendsten Rangierbahnhof in Sued-Deutschland, nach Kornwestheim, versetzen, wo er bis zu seinem Ausscheiden 1966 als Bundesbahn-Sekretaer Dienst tat.


Fuer die weiteren Jahre bei bester Gesundheit in der alten Heimat
ist dem EHEPAAR KAPPLER alles Gute zu wuenschen.



OMA UND OPA,
WIR VERMISSEN EUCH SEHR !!!

>> Zurück <<