| So, jetzt isch rom So, jetzt isch rom, in äller Rueh’ Macht’s alte Johr de Lade zue, Ond d’Mensche schreitet ohne Scheu Ond Hemmunge in’s neue nei Doch so beim Aussenandergeh’, Do bleibt d’r Schwob e Weile steh’, Ond unter äll deam Firlefanz Macht er ganz schnell no mal Bilanz. So manches hätt’ m’r net verpasst, M’r hats net gwißt, war net druf gefasst. Jetzt wisst mr’s, drom am End vom Alte, Wär’s schier gar besser, mr dät’s bhalte. Es hat doch manches Guets au g’het, Wie’s Nuie wird, sell weiß mr net. So spintisiert er in Gedanke, Da schließt’s alt Johr seine Schranke. Ond hinte steigt scho’s Neue auf, Ond ziegt die Schranke wieder nauf. Wie n’er so stoht und überlegt, Hat’em scho d’Hand uf d’Schulter g’legt: „Net standebleibe, weiter, komm. Alterle, kommst net drom nom, Die andre Völker groß ond klei’, Sind net so zimperlich dabei.“ Do nimmt d’r Schwob sei Kappe ra’, Ond wartet, bis ’s voll Zwölfe g’schla; Bis d’Glocke läutet ’s Nuie ei’, No sait er: „Prosit“, ond dabbt nei’. (Werner Veidt) |
|||
| <<< zurueck <<< | |||